Der Hobbyhalter kann rund 200 Eier von einer jungen Wachtelhenne erwarten. Nur dann, wenn die Beleuchtung im Winter den Tag verlängert und die Temperaturen mild bleiben, werden bis über 300 Eier im Jahr erreicht. Vorausgesetzt wird eine vollwertige Fütterung aus Kraftfutter und Frischfutter.
Das Kraftfutter muss auf die Bedürfnisse der Legewachteln eingehen. Für die Aufzucht soll der Anteil der Rohproteine bei 20 bis 25 % liegen. Für Legewachteln reichen knapp 20 % bereits aus. Auch die Qualität der Rohproteine ist sehr wichtig. Bio-Soja lässt sich gut mit Erbsen, Linsen oder Bohnen kombinieren. Wichtig bleibt, dass die Körner noch gut in den Schnabel passen.
Für die Aufzucht und die Legetätigkeit ist der Kalziumanteil im Futter sehr wichtig. Die kleinen Hühnervögel fressen genau so viel Muschelkalk, wie sie benötigen. Selbst wenn das Futter bereits eine Kalkquelle enthält, kann Muschelkalk angeboten werden.
Auch wegen der enthaltenen Vitamine ist es notwendig, den Wachteln täglich Frischfutter anzubieten. Frische Gräser, geeignete Bio-Gemüsereste, Zweige von Obstbäumen oder die Schalen von Äpfeln, Birnen, Gurken und Salatreste sollte es täglich geben.
Vitamine und die Aminosäure Lysin sind für die intakte Legetätigkeit entscheidend. Mangelerscheinungen können zu schweren Problemen führen. Würde Kalzium fehlen, wären die Eischalen dünn oder fehlen sogar ganz.
Selbst 200 Eier beim Hobbyhalter sind eine enorme Leistung. Legewachteln können das nur schaffen, wenn ihre Ernährung auf sie angepasst wird. Außerdem muss der Wasserspender täglich gereinigt und neu befüllt werden. Auch die Einstreu ist regelmäßig zu erneuern.
Gastbeitrag mit freundlicher Unterstützung von: Huehner-Hof.com