Japanische Legewachteln sind robust und würden selbst in einer zu drei Seiten geschützten Außenvoliere den frostigen Winter überstehen. Auch die Wachtel-Innenhaltung in einer Garage, einem alten Gartenhaus oder einem Wachtelstall aus dem Handel bekommt den Tieren gut. Es sind nur einige Eigenarten der Wachteln zu beachten.
Wachteln sind schreckhafte Fluchttiere, die bei Gefahr aus dem Stand schwungvoll abheben. Wenn sie bei Innenhaltung an die Betondecke krachen, kann dieses zu schweren Verletzungen führen. Besser ist es, ein Netz unter die Decke zu spannen oder den Wachtelstall auf 50 cm Höhe zu planen. Es sollen nicht mehr als vier Wachteln pro m² gehalten werden.
Japanische Legewachteln sind sehr stark durch ihre Instinkte geprägt. Wachtelhähne sind untereinander noch aggressiver als die Hähne unserer Haushühner. Die Hähne sind für legende Wachteln sogar eine Belastung. Besser ist es, beim Züchter ausschließlich Hennen zu erstehen und jedes Jahr ein paar junge Hennen in die Herde zu setzen.
Die Hennen der Legewachteln können ebenfalls aggressiv reagieren. Wer nur dunkle Wachteln hält und ein oder zwei helle Wachteln dazusetzt, erweist diesen leider keinen Gefallen. Besser ist es, jede Gruppe aus einem Farbschlag zusammenzustellen.
Für das Wohlbefinden der Wachteln muss es im Wachtelstall ein großes Sandbad geben. Außerdem brauchen Wachteln Deckung oder stille Ecken für Legenester. Besonders sinnvoll sind Zweige von nicht nadelnden Nadelgehölzen, die schräg in den Ecken stehen.
Letztendlich ist die Wachtelhaltung ein tolles Hobby für alle, die für die Hühnerhaltung zu wenig Außenfläche mitbringen.
Gastbeitrag mit freundlicher Unterstützung von: Huehner-Hof.com